RH #234Interview

NEGATIVE

Alles nur Image?

Die Finnen spalten die Redaktion: Während NEGATIVE schon mit dem letzten Album und auch live beeindrucken konnten, sind die Kollegen eher skeptisch bis, ähem, negativ eingestellt. Zu künstlich wirken die Youngster, so der Vorwurf. Wie auch immer: Das neue Album „Anorectic“ scheint jedenfalls auch bei den Kritikern gut anzukommen. Frontmann Jonne Aaron freut´s.

Jonne, standet ihr nach der erfolgreichen Tour im Vorprogramm von HIM bei den Arbeiten zur Platte unter besonderem Druck?

»Es ging alles ein wenig durcheinander, denn als das Angebot für die Tour kam, waren wir gerade im Studio. Wir haben also beides fast parallel oder mit Unterbrechungen gemacht. Dadurch wurde es ein langer Aufnahmeprozess, mit dem wir bereits im letzten Herbst begannen, um letztendlich doch nicht den Zeitrahmen einzuhalten. Das war stressig, aber jetzt bin ich auf das Ergebnis stolz. Man hört, dass alle Songs im Herbst entstanden sind, denn die Atmosphäre der Scheibe spiegelt das Abfallen der Blätter und das Warten auf das Wiederaufblühen wider. Außerdem singe ich über Dinge, die man loslassen muss, wenn man etwas Neues erreichen will.«

Es wirkt so, als ob das Album einen Kreislauf darstellt, weil es mit Babygeschrei beginnt und mit einem Gedenken an einen Toten endet.

»Ja, aber es ist kein Konzeptalbum. Vielmehr liegt eine Art Horror- oder Zirkusthematik zugrunde, die sehr vielschichtig ist. Jeder wird die Scheibe auf andere Weise hören. Für mich ist es eine Achterbahn.«

Warum „Anorectic“?

»Es...

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