RH #233Krach von der Basis

ATANATOS

Sieben Jahre Feuerpause - Krach von der Basis

Nach sieben langen Jahren steht endlich wieder eine Scheibe der kultigen Black-Metaller ATANATOS in den Regalen, und musikalisch hat sich so einiges getan. Bruder Cle stellt Gitarrist Jan Groop die Frage, warum es sich für die alten Fans trotzdem lohnt, in das neue Album reinzuhören.

»Die Platte ist total abwechslungsreich und lässt sich nicht so ohne weiteres in irgendeine Schublade einordnen. Außerdem rockt sie fett, und es hat sieben Jahre lang keine ATANATOS-Scheibe mehr gegeben.«

Immerhin schon drei gute Gründe, „Beast Awakening“ ein Ohr zu leihen. Aber wie rechtfertigt man die lange Schaffenspause?

»Als wir 1999 die letzte Scheibe veröffentlicht hatten, lief vorerst alles noch ganz gut. Dann stieg im Jahr darauf aber unser alter Drummer aus, der immerhin als Gründungsmitglied von Anfang an dabei war. Nichtsdestotrotz haben wir jede Menge neue Songs geschrieben und sind 2001 ins Studio marschiert. Just in diesem Moment ging unser Label Last Episode den Bach runter. Wir haben daraufhin mit Engel von den mittlerweile leider aufgelösten Impending Doom einige Livegigs gespielt und versucht, einen neuen Deal zu ergattern.«

...was sich als nicht ganz so leicht herausstellte. Viele Versprechungen, wenig Konkretes.

»Stimmt. Wir haben uns wirklich den Arsch aufgerissen und auch ohne Label jedes Jahr zehn, 20 Gigs gespielt. Vor allem an Wochenenden und auch auf einigen Festivals. Aber erst letztes Jahr konnten wir dann mit Metal Axe den richtigen Partner finden.«

Also alles...

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