RH #233Interview

MASTODON

Glückliche Männer

Keyboards, Orchestral-Epen und Frickeleien waren einmal. MASTODON sind der Inbegriff des Generationswechsels im progressiven Metal. Dass ausgerechnet „Blood Mountain“, ein düsterer, heftiger Vulkan von Album, in diesem Jahr die wichtigste Genre-Veröffentlichung ist, spricht Bände. Troy Sanders (b./v.) und Brent Hinds (g./v.) geben Rückblicke und Ausblicke.

Tatort: Eine gemütliche Kneipe gegenüber dem Hamburger Club „Logo“. In drei Stunden werden MASTODON den ausverkauften Laden dermaßen zerlegen, dass sich an der Decke Kondenswasser bildet und auf die schwitzenden Köpfe der Fans runtertropft. Troy und Brent sind echte Charaktere. Sie stehen für eine Spezies an amerikanischen Musikern, die denkt, bevor sie redet, die herzlich und ehrlich argumentiert, ohne einen auf geschulten Mediendarling zu machen. Die tätowierten Wildbärte sind liebenswerte Kerle mit Kanten, Typen, mit denen man gerne Bier trinkt und über Metal schwadroniert. Man hat das Gefühl, dass sie durchaus wissen, was sie können. Andererseits scheinen sie sich aber noch nicht bewusst zu sein, dass in ihnen noch etwas Großes schlummert und dass sie in nicht allzu ferner Zukunft noch Riesiges leisten werden.

 

Troy, Brent, ihr seid die maßgeblichen Sprachrohre eurer Band, und auch auf der Bühne konzentriert ihr die Blicke des Publikums wie Magnete auf euch. Bitte beschreibt euch gegenseitig!

Brent: »Mir gegenüber sitzt mein guter Freund Troy. Er ist schlank und gutaussehend.«

Troy: »Thank you!«

Brent: »Er hat Haar,...

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