RH #233Interview

TERRORIZER

Äpfel und Birnen

Völlig zu Recht wird das 1989er TERRORIZER-Fabelwerk „World Downfall“ als „Reign In Blood“ des Grindcore bezeichnet. Dass sich die beiden Hauptsongwriter Pete Sandoval und Jesse Pintado 17 Jahre später dazu durchringen konnten, mit „Darker Days Ahead“ einen Nachfolger aufzulegen, ist eine echte Sensation. Jesse klärt auf.

Jesse, als vor einigen Monaten die ersten News durch den Ticker kamen, dass ihr wieder zusammen seid, dachten viele, das wäre eine Ente.

»Wir mussten einige Statements verfassen, denn die Leute wollten einfach nicht glauben, dass wir wieder zusammen sind.«

...obwohl du mir bereits 1998 in einem Interview gesagt hast, dass du genug Stücke für ein zweites Album auf Lager hast! Auch dein ehemaliger Bandkollege Shane Embury erwähnte, dass das Thema TERRORIZER für dich nie abgehakt war.

»Stimmt! Ich wollte dieses Album schon sehr, sehr lange machen. Aber es war schwierig, die Leute zusammenzubringen. Pete ist unglaublich beschäftigt mit Morbid Angel, und ich war mit Napalm Death sehr aktiv, so dass kaum Zeit für anderes blieb.«

Deine Zeit bei Napalm Death scheint beendet. Hängt dein Ausstieg mit der Veröffentlichung von „Darker Days Ahead“ zusammen? Der Verdacht liegt ja nahe.

»Ja und nein. Ich will nicht, dass die Leute denken, dass ich das Album nur deswegen gemacht habe, um Napalm Death irgendwas zu beweisen. Das ist Bullshit. Pete und ich haben einfach den Freiraum der letzten Monate genutzt und den Traum verwirklicht, unser zweites Baby einzuspielen.«

Z...

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