RH #233Interview

WALLS OF JERICHO

Engel unter uns

Die Szene öffnet für WALLS OF JERICHO zwar die Metalcore-Schublade, doch der Bandname stammt von Helloween, die Riffs sind von Slayer, auf dem neuen Werk gibt´s ´ne echte Power-Ballade, und die Frontfrau sammelt ollen Krempel aus den Fünfzigern. WALLS OF JERICHO sind eine Gruppe voller Widersprüche und vielleicht genau deshalb einer der wichtigsten Acts 2006.

Der aktuelle Longplayer „With Devils Amongst Us All“ ist eine moderne Thrash-Granate erster Kajüte. Das Album steckt zwar noch ein Stück im Metalcore der Frühwerke, hat WOJ jedoch einen dermaßen großen Schritt nach vorn gebracht, dass das Quintett aus Detroit sogar Angst vor der eigenen Courage bekam.

»Wir haben drei Scheiben gemacht, die uns in eine gewisse Ecke manövriert haben«, gibt Schreihälsin Candace Kucsulain Auskunft. »Jetzt haben wir einiges geändert. Ich könnte dir das übliche Zeug erzählen, dass wir als Musiker gewachsen sind und so weiter, aber das lasse ich lieber sein (lacht). Auf jeden Fall sind wir wahnsinnig gespannt, wie die Leute reagieren werden.«

Inzwischen hat bei euch der Thrash Metal dem Metalcore das Zepter entrissen.

»Unser Plan war es, dass die schnellen Parts sehr thrashy werden und der Rest extrem heavy klingt. Chris (Rawson; g. - jj) ist wohl der größte Metalhead in der Band. Aber irgendwie sind wir alle Metalfans.«

Ein paar alte Anhänger, die euch gern in der Metalcore- oder gar Hardcore-Abteilung behalten hätten, werden „With Devils Amongst Us All“ zu metallisch finden.

»Ach was - wir...

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