RH #233Interview

SHATTER MESSIAH

Traurig, aber wahr

Dass das SHATTER MESSIAH-Debüt „Never To Play The Servant“ etwas an Annihilator und Nevermore erinnern würde, war absehbar - dafür ist Gitarrist Curran Murphy zu lange bei den beiden Saitenhexern Jeff Waters und Jeff Loomis in die „Lehre“ gegangen...

»Es macht mich stolz, wenn die Leute das sagen. Und wenn jemand das Recht hat, ein wenig wie besagte Bands zu klingen, dann bin ich das. An manchen Tagen habe ich zwölf Stunden damit verbracht, mir die jeweiligen Songs unter der Anleitung von Jeff und Jeff perfekt draufzuschaffen. Dabei guckt man sich natürlich fast zwangsläufig das eine oder andere ab«, steht Curran zu seinen Einflüssen. »Kopieren will ich die Kollegen aber natürlich nicht.«

Davon war in der ausgewogenen Acht-Punkte-Kritik des Kollegen Borrink im letzten Heft auch nicht die Rede. Dass die Band aus Akron/Ohio in der Heimat bislang ohne Deal dasteht - in Europa, Japan und Südamerika kümmert sich das aufstrebende Hamburger Label Dockyard 1 um den Fünfer -, ist dagegen traurig, aber wahr.

»Bislang haben leider alle Firmen, bei denen wir uns mit der Scheibe beworben haben, abgewunken, was mir letztlich allerdings lieber ist, als dass irgendjemand gönnerhaft sagt: „Lasst uns den Jungs doch ´ne Chance geben - immerhin war Curran ja mal bei Nevermore und Annihilator!“ Stattdessen konzentrieren wir uns fürs Erste lieber auf Europa, wo ich schon immer ganz viel Spaß hatte. Und wenn die Kritiken bei euch weiterhin so gut ausfallen, beißt auf kurz oder lang auch in den...

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