RH #232Krach von der Basis

URKRAFT

Architekten des Chaos - Krach von der Basis

URKRAFT aus Svendborg und Südjütland in Dänemark haben mit „The Inhuman Aberration“ ein sehr geiles Death/Thrash-Album an den Start gebracht, das vor Aggressivität und Energie nur so strotzt.

Damit befindet sich das Quintett zwar in unmittelbarer Nachbarschaft zu Bands wie Hatesphere, The Haunted, Dew-Scented oder auch At The Gates, kann aber mit seinem mörderisch tight arrangierten Sound durchaus auch eigene Duftmarken setzen, die sich an spacigen Keyboardeinsätzen, variablen Songaufbauten und extrem melodischen Gitarrensoli festmachen lassen. Ein weiteres Merkmal von URKRAFT: Es gibt keine cleanen Vocals und erst recht keine klebrigen Refrains.

»Damit werden wir auch in Zukunft bei URKRAFT nicht arbeiten«, versichert Sänger/Gitarrist Thomas Pedersen. »Dann nämlich würde man uns wahrscheinlich in einen Topf mit Soilwork werfen, und darauf haben wir echt keinen Bock.«

Viel eher orientiert sich die hoch talentierte Combo auf ihrem Zweitwerk am nordamerikanischen Death Metal. Meint zumindest der sympathische Frontmann, der in seinem normalen Leben Bauzeichner und angehender Architekt ist.

»Wir wollten auf „The Inhuman Aberration“ noch aggressiver zu Werke gehen, gleichzeitig aber auch technischer werden. Jeder Einzelne in der Band hat versucht, sich an seinem Instrument zu verbessern, mehr zu üben. Insgesamt passiert viel mehr in den Songs, wir haben sogar progressive Chaos-Parts integriert, um die ganze Chose interessanter zu gestalten.«

Für zusätzliche Motivation hat der...

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