RH #232Interview

UNEARTH

Große Klappe, viel dahinter

Die US-Ostküsten-Metaller UNEARTH stehen kurz vor dem internationalen Durchbruch. In ihrer Heimat haben sie längst Superstar-Status und fahren mittlerweile die allergrößten Tourneen mit. Das neue Album „III - In The Eyes Of Fire“ sollte den Fankreis noch mal erweitern können, denn musikalisch ist das Quintett noch offener geworden und hat den Core-Anteil zugunsten einer deutlich metallischeren Grundausrichtung weiter zurückgefahren.

Abgesehen von den monströsen Breakdowns, die kaum eine Band besser beherrscht als UNEARTH, hat das von Top-Produzent Terry Date (Pantera, Deftones, Soundgarden) meisterhaft produzierte Album nicht mehr viel mit Metalcore gemeinsam. Nennen wir das Kind beim Namen: UNEARTH machen lupenreinen Metal, gnadenlos energisch, hart und mit einer fantastischen Gitarrenarbeit gesegnet.

»Dieses Album macht uns unheimlich stolz«, plaudert Ken Susi, Gitarrist und Alkoholvernichter in Personalunion, munter drauflos. Obwohl er aus dem Tourbus anruft, der die Band gerade im Rahmen der Ozzfest-Tour quer durch die Staaten kutschiert, ist die Telefonverbindung gut. »Wir sind einfach ins Studio gegangen, haben eingestöpselt und die Songs eingespielt. Dabei haben wir im hohen Bogen auf moderne Studiotechniken wie Pro-Tools oder Clicktrack geschissen. Das Album ist ursprünglich und roh - ganz so, wie es sein sollte. Schau dir doch mal die ganzen Roadrunner-Bands an: Die klingen doch alle gleich, total überproduziert und aalglatt.«

Ihr habt euch also ganz bewusst von...

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