RH #232Interview

DEATH BEFORE DISCO

Anfang und Ende

Mit ihrem Zweitwerk „Barricades“ haben die Belgier DEATH BEFORE DISCO eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht zu den Eintagsfliegen gehören. „Cave In meets Deftones meets Glassjaw plus eine große Portion Eigenständigkeit“ heißt die Zauberformel der Jungs. Wir sprachen mit Gitarrist Birger Finaut.

Birger, ihr seid gerade von einer 14-tägigen Tour durch Indonesien zurückgekommen. Wie kommt´s, dass euch euer erster Trip außerhalb Europas ausgerechnet in ein solch exotisches Land geführt hat?

»Schon unsere erste Platte „Partybullet“ wurde dort von einem Label namens Variant Music veröffentlicht, und die haben auch die Tour organisiert. Die erste Show hat auf einem Festival vor 15 000 Leuten stattgefunden - unser größtes Publikum bis jetzt! Die Clubshows waren auch lustig, auch wenn wir als Headliner teilweise nur drei bis vier Songs spielen durften, weil die da gerne mal 30 Bands aufs Billing packen. Leider waren wir die ersten zehn Tage nur in Jakarta. Die Stadt ging uns irgendwann richtig auf die Nerven, weil man dort überhaupt nichts machen kann.«

Auf eurer neuen Platte geht ihr noch experimenteller vor als auf dem Erstling. Inwieweit steht das Spielen mit neuen Klängen für euch im Mittelpunkt?

»Bei den Aufnahmen für unsere erste Platte waren wir gerade mal vier Monate zusammen; da war einfach nicht mehr drin. Außerdem haben wir uns damals nicht wirklich getraut. Für europäische Bands ist das ein heikles Pflaster. Die meisten in der Szene wollen auf Nummer Sicher gehen und...

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