RH #232Interview

MERCENARY

Hart an der Grenze

Zusammen mit Bands wie Illdisposed und Hatesphere gehören MERCENARY zu den zurzeit umtriebigsten dänischen Bands. Mit dem neuen Hammer „The Hours That Remain“ dürfte das sympathische Sextett zudem einen weiteren großen Schritt in Richtung internationaler Durchbruch geschafft haben.

Zwar existiert die Band bereits seit 1991, bis zu ihrem Album „11 Dreams“ rührte man jedoch ein recht unspektakuläres melodisches Death/Thrash-Gebräu an, dessen Herkunft man eher in Schweden als in Dänemark verortete. „11 Dreams“, das zusätzlich mit erstaunlich proggigen Elementen und tollen Gesangslinien überraschte, übertraf dann jedoch alle Erwartungen. Auf „The Hours That Remain“ präsentiert man sich nun als gereifte Einheit und setzt alles daran, um richtig durchzustarten. Umso trauriger ist es, dass mit Bassist/Sänger Henrik „Kral“ Andersen im Vorfeld das letzte Gründungsmitglied die Truppe verlassen hat. Jedoch aus rein »persönlichen Gründen«, wie uns Jakob Mølberg verriet.

»Ihm ist die ganze Geschichte einfach über den Kopf gewachsen«, bedauert der blonde Gitarrist die Trennung. »Aber der Zeitaufwand war im letzten Jahr schon enorm. Wir haben nicht nur unglaublich viele Gigs gespielt; auch das ganze Drumherum mit Interviews und so weiter nimmt dich jeden Tag ziemlich in Anspruch. Außerdem mussten wir direkt nach der Rückkehr von der Nevermore-Tour mit dem Songwriting für die neue Scheibe beginnen, weil der nächste Studiotermin bereits gebucht war. Kral wollte es aber eigentlich ein wenig...

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