RH #231Interview

BURY MY SINS

Spaß ohne Schminke

Da hat sich Kollege Schleutermann in seiner Kritik zum BURY MY SINS-Debüt „Today´s Black Death“ aber gründlich vergaloppiert: Mit den walisischen Chartstürmern Bullet For My Valentine hat das Quintett aus Bad Hersfeld im schönen Hessenland nämlich wenig bis gar nichts am Hut.

»Das finde ich auch. Außerdem kenne ich von Bullet nur den Song, der zurzeit auf MTV läuft. Andererseits habe ich schon abstrusere Vergleiche gehört. Zum Beispiel, dass wir wie eine Mischung aus Nickelback und Amon Amarth klingen«, gluckst Shouter Marco Guth. »Darkest Hour passen da schon besser. Zumal wir alle in lokalen Punk- und Hardcore-Bands angefangen haben. Knochenharte Metal-Parts gab es früher bei uns nicht. Als alle Bands Metalcore gemacht haben oder damit anfingen, haben wir nämlich noch Hardcore gespielt. Erst seit old-schooliger Hardcore wieder im Trend ist, spielen wir Metalcore. Wir sind also recht spät auf diesen Zug aufgesprungen. Anfangs waren auch viele Leute verwundert, uns mit dieser Musik wiederzusehen, aber mittlerweile hat man sich daran gewöhnt. Ich glaube, es ist eine ganz nette Abwechslung, mal eine Band zu sehen, die nicht komplett in Schwarz gekleidet und geschminkt ist. Wir versuchen eben, das Publikum mit Spaß und nicht mit Muskeln zu erreichen.«

Und das einstweilen via Circulation Records aus Jena, nachdem Platzhirsche wie Century Media und Lifeforce (noch) nicht anbeißen wollten.

»Wir haben uns auch dort beworben, aber wir waren einfach zu jung. Arne und Stefan von...

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