RH #231Interview

MENDEED

Kleine Löcher

Die Glasgower Jungspunde MENDEED sind mit ihrem Mix aus 3 Inches Of Blood, Avenged Sevenfold und Bleeding Through - versehen mit einer Prise Children Of Bodom - auf dem aufsteigenden Ast. Wir quatschten in breitestem Schotten-Slang mit Basser Chris Lavery, der nur langsam auftaute und allgemein lieber übers Biertrinken als über die aktuelle Scheibe „This War Will Last Forever“ redete.

Chris, ist Glasgow eine gute Umgebung für eine junge Band?

»Es gibt dort eine Menge exzellente Combos, aber die wollen Glasgow partout nicht verlassen. Wir dagegen wollten so schnell wie möglich da raus und unseren Horizont erweitern. Deshalb sind wir nach London gezogen. Die meiste Zeit leben wir allerdings in unserem Bus (lacht).«

Wann wart ihr an dem Punkt angelangt, euer ganzes Leben der Musik zu widmen?

»Wir haben viele Gigs in Glasgow gespielt, die immer gut besucht waren. Davon angestachelt, haben wir Demos an Plattenfirmen geschickt und kamen bei Rising Records unter. Von da an drehte sich alles nur noch um die Musik. Seitdem waren wir auch ununterbrochen unterwegs und haben in jedem noch so kleinen Loch gespielt.«

Könnt ihr von der Musik leben?

»Na ja, nicht wirklich. Wir haben alle Schulden, aber das haben andere Leute auch. Es reicht zum Essen und Biertrinken. Was will man mehr?«

Wie du bereits erwähnt hast, spielen Tourneen eine riesige Rolle für eure Entwicklung. Gibt es für dich irgendein Land, das du unbedingt mal bereisen möchtest?

»Nö, ich möchte einfach überall hin. Mit...

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