RH #231Interview

DEADSTAR ASSEMBLY

Deutlich krasser

Florida ist nicht nur berühmt-berüchtigter Rückzugsort für Rentner und Frühpensionäre, sondern auch Heimstätte einer blühenden Metalszene. Ein Gewächs jüngerer Züchtung sind die Elektro-Metaller DEADSTAR ASSEMBLY, die mit ihrem zweiten Album „Unsaved“ den Sprung über den großen Teich geschafft haben.

Dass man Großes vorhat, war Bandgründer und Frontmann Adam alias Dearborn vom ersten Moment an klar, und er war auch ziemlich erfolgreich, seine Vision umzusetzen. Immerhin 10 000 Exemplare ihres Debüts konnte die Band ganz ohne Label an den Mann bringen. Neben der musikalischen Klasse scheint das Potenzial der Truppe auch mit den Texten zu tun zu haben, die von der Band ganz unbescheiden „therapeutic lyricism“ genannt werden.

»Ich bekomme viele E-Mails von Fans, die schreiben, wie ihnen meine Texte durch dunkle Momente geholfen haben. Eine Menge Menschen glauben, dass wir eine negative Band sind, dabei sind wir ganz im Gegenteil sehr positiv - nur eben auf eine etwas aggressive Art und Weise. Meine Texte scheinen die Kids da draußen zu inspirieren, und das will ich fortführen.«

Worum geht es denn beispielsweise im Titelsong ´Unsaved´, der in der Tat mächtig aggressiv, aber nur wenig positiv klingt?

»Es geht um jeden, der versucht, dich niederzumachen. Das kann dein Lehrer sein oder auch die religiöse Rechte. Es geht um jeden, der dich nicht verstehen will und versucht, dich zu verändern. So geht es uns auch hier in der Band.«

Womit eine Sache angesprochen wäre, die in der Tat...

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