RH #231Interview

VENGEANCE

Ansichten eines Clowns

Wie lautete noch gleich die Botschaft, mit der uns „Deutschland sucht den Superstar“-Kandidat Daniel Küblböck vor zwei Jahren nervte? Positive Energie? Was im Pop-Business glücklicherweise nur für einen kurzen Hype reichte, bescherte den Holländern VENGEANCE in den Achtzigern zu Recht eine erfolgreiche und mehrjährige Karriere. Mit ihrem Comeback-Album „Back In The Ring“ knüpfen die Spaßrocker an das Erfolgsrezept vergangener Tage an - und zwar auf viel, viel höherem Niveau als jedes One-Hit-Wonder.

„Back In The Ring“ versetzt jeden VENGEANCE-Fan in Entzücken, weil sich am Stil der Hardrock-Ikone rein gar nichts geändert hat. Statt Gähnen und gelangweilte Gesichter gibt es aber tatsächlich nur Beifall für das grandiose Werk, wie auch Sänger Leon Goewie mit Erstaunen und Begeisterung zur Kenntnis nimmt.

 

»Ich bin total happy! Ich dachte wirklich, dass das Kapitel VENGEANCE abgeschlossen ist, als wir unser letztes Album rausbrachten.«

Was ist bei der letzten Scheibe, die 1998 erschien, schief gelaufen?

»Back From Flight 19“ war einfach nicht gut. Wir hatten unseren Stil verändert, weil Arjen zu der Zeit schon mit Ayreon beschäftigt war. Daher klangen auch VENGEANCE wesentlich bombastischer als auf den alten Scheiben. Diese Platte war ein Fehler, obwohl sie nicht wirklich schlecht ist. Aber es fehlten unsere typischen Trademarks.«

Ihr habt dennoch 2001 in anderer Besetzung unter dem VENGEANCE-Banner vereinzelte Gigs gespielt.

»Ja, das stimmt, danach war aber endgültig...

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