RH #230Interview

EDENBRIDGE

Liebesgrüße aus Linz

Zeiten und Geschmäcker ändern sich. Konnten sich EDENBRIDGE mit ihrem zweiten Album „Arcane“ noch locker den Dynamit-Stempel abholen, dümpelt die Band um Sängerin Sabine Edelsbacher knappe fünf Jahre später mit einer ungleich aufwändigeren Produktion im unteren Drittel unserer Richterskala. Lanvall, Chefdenker der österreichischen Süßholz-Bombastler, ist trotzdem stolz auf sein Baby.

»Für mich hat Pop nichts Negatives«, grantelt der Gitarrist und Keyboarder, der es leid ist, dass der Band die poppige Schlagseite immer wieder als Minuspunkt angerechnet wird. »Auch in diesem Genre gibt es gute und schlechte Künstler. Nimm mal eine grandiose Band wie Toto - die sind doch größtenteils auch poppig. Und wem beispielsweise unser Titelsong nicht abwechslungsreich und anspruchsvoll genug ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Dort haben wir die Extreme wirklich ausgereizt. Vom mediterranen Flair über asiatische Einflüsse bis hin zu den größten Chören, die wir je aufgenommen haben.«

...für die Lanvall endlich mit Robby Valentine, einem seiner absoluten Lieblingsmusiker, zusammenarbeiten konnte.

»Da ist wirklich ein Traum in Erfüllung gegangen. Wir führen schon seit über drei Jahren eine Art Mail-Freundschaft, nur zu einem echten Treffen ist es nie gekommen. Umso schöner, dass ich ihn jetzt für diese Produktion gewinnen konnte. Ich habe meinen Computer in den Kofferraum gepackt und bin einfach zu ihm nach Holland gefahren. Robby hat auf „The Grand Design“ die typischen Queen-Chöre...

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