RH #230Interview

TOWERS OF LONDON

Haarscharf!

Obwohl TOWERS OF LONDON gerade erst ihr Debütalbum „Blood, Sweat & Towers“ veröffentlicht haben, absolvierten sie im letzten Jahr bereits knapp hundert Auftritte und schafften es u.a. auf etliche große Festivals.

Aber auch neben der Musik unternimmt der Chaotenhaufen aus Englands Hauptstadt alles, um in seinem Umfeld bleibenden Eindruck zu hinterlassen. So wurde man nach dem Auftritt bei einem großen deutschen Festival des Geländes verwiesen, weil man sämtliche Alkoholvorräte in den Backstageräumen der anderen Bands vernichtet hatte und auch ansonsten nicht gerade das Benehmen von englischen Gentlemen an den Tag legte.

»Der Rock´n´Roll-Lifestyle ist für mich gar nicht so wichtig«, flunkert Gitarrist und Songwriter Dirk Tourette. »Es ist natürlich lustig, auf Tour zu sein und sich nach einem Auftritt ein paar Drinks zu genehmigen. Aber für mich ist das eher eine angenehme Randerscheinung.«

Bei der Frage nach seinen musikalischen Vorbildern präsentiert sich der sympathische Blondschopf dann ein wenig offenherziger: »Natürlich fällt es sofort auf, dass unsere Haupteinflüsse von englischen Punkbands wie The Clash oder Sex Pistols stammen. Ich versuche einfach nur, Riffs zu finden, die in diese Tradition passen und bisher noch nicht geschrieben wurden.«

Selbst knapp drei Jahrzehnte nach den Sex Pistols kann man in London mit extravaganten Frisuren und ebensolchen Outfits anscheinend noch für Aufsehen sorgen, wie Bassist Tommy Brunette bescheinigt: »Um entsprechende Reaktionen...

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