RH #230Interview

BIF NAKED

Frau am Steuer

Nach fünfjähriger Pause beehrt uns Her Royal Bifness mal wieder mit einem neuen Album. „Superbeautifulmonster“ macht seinem Titel alle Ehre und ist so facettenreich wie die Lebensgeschichte der außergewöhnlichen Sängerin, deren Einflüsse von Mariah Carey bis Slayer reichen.

Der Abstand zwischen diesem und dem letzten Album ist zwar ausgesprochen lang, aber BIF NAKED lässt sich stets viel Zeit zwischen ihren Veröffentlichungen.

»Ich brauche meistens rund vier Jahre für meine nächste CD, weil ich so ausgiebig toure«, führt sie als Begründung an, und ein Blick auf ihre Live-Dates macht schnell klar, dass es sich um keine Phrase handelt, wenn sie davon spricht, am liebsten 365 Tage pro Jahr auf der Bühne zu stehen. »Zum einen liebe ich es, meine Songs zu spielen und den direkten Kontakt zu meinem Publikum zu haben, und zum anderen kann ich meinen Lebensunterhalt gar nicht anders verdienen. Allein von den CD-Verkäufen kommt im Internet-Zeitalter doch kaum noch ein Musiker über die Runden.«

Obwohl sich BIF NAKED allein schon durch ihren Namen, aber auch durch ihre Artworks, auf denen sie stets alleine zu sehen ist, als Solokünstlerin präsentiert, hat sie eine feste Band, mit der sie nicht nur seit rund zehn Jahren durch die Welt reist, sondern auch gemeinsam komponiert.

»Ich konzentriere mich vor allem auf die Gesangmelodien und Texte«, schildert sie die Arbeitsteilung. »Manchmal habe ich auch instrumentale Ideen, aber meistens kommen die von meinem Gitarristen Doug Fury. Wir...

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