RH #230Interview

LOSTPROPHETS

Bett statt Boden

Das dritte Album einer Band gilt als das entscheidende für die weitere Karriere. Das wissen auch LOSTPROPHETS und wenden sich mit „Liberation Transmisson“ und ihrem „Arena-Alternative“-Sound ganz bewusst dem Mainstream zu. Ihre Wurzeln haben Sänger Ian Watkins und Keyboarder James Oliver dennoch nicht vergessen, wie sie im Interview beteuern.

Bevor die Band aus dem walisischen Dorf Pontypridd ihren Plattenvertrag bekam, tourte sie mehrere Jahre durch Großbritannien und spielte nach eigener Aussage in jedem Club der Insel mindestens vier- bis fünfmal - und das alles auf Do-it-yourself-Ebene. Man buchte die Gigs selbst, reiste mit einem klapprigen Van durch die Lande und schlief bei Kumpels oder befreundeten Bands. Und heute? Songwriting in London, Vorproduktion in Los Angeles, Aufnahmen mit Bob Rock auf Maui/Hawaii - was für ein Kontrast!

»Wir wissen noch genau, wo wir herkommen«, beteuert der wie immer sehr umgängliche James Oliver. »Aber es ist allemal besser, in einem Bett als auf dem Boden zu schlafen. Wer die früheren Bedingungen als Untergrund-Romantik glorifiziert, hat keine Ahnung. Trotzdem würden wir heute immer noch auf diese Art touren, wenn der große Erfolg ausgeblieben wäre. Uns geht es nämlich nicht um Luxus und dicke Konten, sondern nur um die Musik - und um nichts anderes.«

»Wir schreiben die Songs nach wie vor für uns selbst und versuchen, nicht darüber nachzudenken, was andere von ihnen halten«, übernimmt Ian Watkins. »Neben Rock und Metal mögen wir seit...

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