RH #230Interview

FALL OF SERENITY

Im Auge des Sturms

Musikalisch ein lupenreines Death-Metal-Kommando, haben FALL OF SERENITY dennoch nicht nur bei eingefleischten Todesbangern, sondern auch bei der jüngeren Metalcore-Community einen Stein im Brett. Vor allem aber haben die fünf Thüringer mit „Bloodred Salvation“ gerade das bislang stärkste Album ihrer Karriere abgeliefert.

Das Titelstück von Langeisen Nummer vier ist ein im Vergleich zu den restlichen Songs völlig untypisches Piano-Instrumental, das das Album quasi in zwei Hälften unterteilt.

»Diese Teilung ist auch so beabsichtigt«, bestätigt Bassist John Gahlert. »Das Stück stammt von Ralf Müller vom Rape-Of-Harmonies-Studio, der auch alle anderen Keyboard- und Synthesizer-Parts auf dem Album eingespielt hat. Wir wollten einen ruhigen Moment im Zentrum der Platte schaffen, bevor es in der zweiten Hälfte dann wieder richtig zur Sache geht. Schon auf „Grey Man´s Requiem“ war der Titelsong ein Klavierstück. Auf unserer letzten Scheibe „Royal Killing“ mussten wir mit dieser kleinen Tradition zwar aus Zeitgründen brechen, aber auf zukünftigen Platten wollen wir das weiter so handhaben.«

Abgesehen davon unterscheidet sich „Bloodred Salvation“ auch sonst in einigen Details von seinem Vorgänger.

»In diversen Reviews tauchten in Bezug auf „Royal Killing“ eigentlich immer wieder dieselben negativen Kritikpunkte auf. Im Prinzip mochten die Leute die Musik, aber vielen war die Platte auf Dauer ZU straight und ZU hart. Der Mix aus Melodie, Härte und eingängigen Refrains ist diesmal...

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