RH #230Interview

TANKARD

Skandal im Sperrbezirk

Als musikalischer Abgesandter der Frankfurter Eintracht spielten TANKARD beim diesjährigen DFB-Pokalfinale vor über 70 000 Zuschauern groß auf und feierten einen weiteren Höhepunkt ihrer langen Karriere. Da sich zudem das neue Album „The Beauty And The Beer“ mehr als hören lassen kann und die Band für ihren Videodreh auf Kosten der Plattenfirma in einen „FKK-Club“ durfte, scheint Fronter Gerre derzeit die Sonne aus dem Arsch.

Gerre, wie kam es zur Einladung nach Berlin, und wie war euer Auftritt im Olympiastadion?

»Wir haben 1999 für einen 100-Jahre-Eintracht-Sampler den Song ´Schwarz-weiß wie Schnee´ aufgenommen. Es handelt sich dabei um einen Fan-Schlachtruf aus den Siebzigern, den wir im TANKARD-Stil neu vertont haben. In letzter Zeit lief die Nummer öfter mal im Stadion und wurde - vor allem nach dem Pokal-Halbfinale gegen Bielefeld - von allen mitgegrölt. Das war schon ganz schön geil und ist offensichtlich auch einem Marketing-Fuzzi von der Eintracht aufgefallen. Der rief dann fünf Tage vor dem Finale an und fragte, ob wir nicht Lust hätten, dort im Rahmenprogramm aufzutreten. Natürlich wollten wir! Zwar durften wir nicht live spielen, sondern nur zum Playback rumhampeln, aber es war trotzdem der totale Oberhammer! 25 000 Eintracht-Fans haben uns zugejubelt - das ist schon eine bleibende Erinnerung. Leider begann die Fernsehübertragung erst ein paar Minuten später, aber wir haben Kumpels mitfilmen lassen, und da waren auch Leute vom Stadion-TV, so dass wir das Ganze hoffentlich mal für eine DVD verwenden können. Meines Wissens sind wir die erste Thrash-Metal-Band, die bei einer solchen Veranstaltung auftreten durfte. Das ist eben typisch Frankfurt!« ...

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