RH #230Interview

ZYKLON

Rendezvous mit Happy Tom

Nach einer Woche Jugendherbergsatmosphäre in einem mit Stockbetten voll gestopften Miniraum des gerade in die schwedische Pampa umgezogenen Studio Fredman ist der aktuelle Hassbrocken „Disintegrate“ endlich fertig im Kasten, und alle Beteiligten sind froh über den am Abend anstehenden Umzug ins Hotel. Die beiden Emperor-Recken und ZYKLON-Gründer Trym und Samoth informieren uns über den Stand der Dinge.

»Wir haben seit fast einer Woche kaum geschlafen«, stöhnt Trym zur Begrüßung. »Irgendwas in unserem, ähem, Schafzimmer, wahrscheinlich die Lüftung, war kaputt und hat einen unglaublichen Lärm gemacht. Es war furchtbar!«

Bevor das wohl verdiente Feierabendbier gesüffelt werden kann, steht allerdings noch Pressearbeit auf dem Programm. Aber schließlich blieb man auch drei Jahre lang von diesem Prozess verschont.

»Der Weg zu „Disintegrate“ war nicht ganz einfach«, erzählt der Drummer mit der Vorliebe für schwarze Sonnenbrillen. »Nach „Aeon“ haben wir direkt begonnen, einige Songs zu schreiben, die uns allerdings irgendwann nicht mehr gefielen, und so mussten wir wieder ganz von vorne anfangen.«

»Wir sind noch nie eine Band gewesen, die jedes Jahr ein neues Album auf den Markt bringen will und kann«, funkt Samoth dazwischen. »Es dauert einfach eine Weile, bis man wieder in Schreiblaune kommt. Und solange nicht mehr als drei Jahre dazwischen liegen, ist das okay. In den letzten Jahren haben wir uns vielen anderen Dingen als dem Schreiben von Musik gewidmet.«

Das stimmt nicht...

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