RH #229Krach von der Basis

DISPARAGED

Schweigen und genießen

Schritt für Schritt an die Spitze: DISPARAGED haben mit „Blood Source“ bereits zum zweiten Mal in Folge ein bärenstarkes Death-Metal-Album eingezimmert und präsentieren sich als international absolut konkurrenzfähige Band, der es gelingen könnte, die in Sachen Todesblei zuletzt in eine Art Dämmerschlaf verfallene Schweiz wieder in den Fokus der Szene zu rücken.

Dementsprechend guter Dinge ist Sänger/Gitarrist Tomislav Kuzmic, als er die Entwicklung der Band seit dem letzten, ebenfalls durchweg mit guten Kritiken bedachten Longplayer „Overlust“ auf den Punkt bringt.

»Im Großen und Ganzen haben wir unsere Linie weitergeführt. Allerdings habe ich selbst diesmal mehr Songs geschrieben. Grundsätzlich teile ich mir das Songwriting mit unserem anderen Gitarristen Ralph Beier. Er schreibt die mehr groovigen Sachen, während ich die technischeren Dinge einbringe. Dadurch, dass ich diesmal mehr geschrieben habe, wirkt die neue Platte insgesamt etwas technischer. Mittlerweile decken wir von Old School über Deaththrash bis hin zu moderneren und technischeren Sachen alle möglichen Death-Metal-Spielarten ab, wodurch die Platte sehr abwechslungsreich klingt.«

Auch soundtechnisch ist „Blood Source“ seinem Vorgänger überlegen. Da dürfte sich vor allem der Mix von Kataklysm-Gitarrist Jean-Francois Dagenais ausgezahlt haben.

»Stimmt. Das hat uns enorm weitergebracht. Die Produktion klingt dadurch viel natürlicher und erdiger. Vorher hat Ralph, in dessen Studio wir auch diesmal wieder die...

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