RH #229Krach von der Basis

TEXTURES

Perfekte Aussicht

Die holländischen Hopefuls TEXTURES haben mit ihrem Zweitwerk „Drawing Circles“ alle Versprechen eingelöst, die sie vor zwei Jahren mit ihrem begnadeten Debüt „Polars“ gegeben haben. Zwischen den Eckpfeilern Meshuggah/The Dillinger Escape Plan und Pink Floyd gibt es zahlreiche Exkursionen ins Metalcore-Land, aber auch ruhige Filmmusik-Passagen und wunderschöne, clean gesungene Melodien zu bestaunen. Genug Gründe also, um Bandleader Jochem Jacobs vors Mikrofon zu bitten.

Einleitend umreißt Jochem kurz die musikalische Entwicklung der Band: »Wir sind im Gegensatz zum Vorgängeralbum viel melodischer geworden und haben bei aller Komplexität versucht, richtige Songs zu schreiben. Es ist uns auch viel besser gelungen, die aggressiven und ruhigen Teile zu verbinden.«

Das ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum ich bei TEXTURES im Gegensatz zu Dillinger keine Kopfschmerzen bekomme. Im melodischen Bereich hat sicher der neue Sänger Eric Kalsbeek (übrigens auch noch bei den viel versprechenden Sengaia aktiv) sehr viel Einfluss auf die Entwicklung gehabt.

»Ja, klar. Wir sind sehr froh, dass wir ihn gefunden haben. Mit ihm können wir Sachen machen, die früher nicht möglich waren. Er hat uns eine größere Bandbreite für unsere Songs gegeben.«

Er ergänzt z.B. perfekt deine Growls.

»Ich growle nicht. Das macht auch er. Ich singe lediglich die zweiten Stimmen, wenn wir mal welche brauchen. Auf dem neuen Album habe ich mich fast ausschließlich auf die Gitarre konzentriert und...

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