RH #229Interview

DEZPERADOZ

Ein Mann, ein Wort

Metal und Western-Flair - passt das überhaupt zusammen? Sogar ziemlich gut, wie der neuen DEZPERADOZ-Scheibe einhellig bescheinigt wird. Wir trafen uns mit Bandenchef Alex Kraft im dreckigsten Saloon südlich des Rio Grande, ähem, der Emscher.

Alex, warum orientierst du dich auf „The Legend And The Truth“ an der Biographie von Wyatt Earp?

»Das Leben von Earp ist interessant genug, um es auch mal in so einem Kontext zu beleuchten«, erklärt der Gitarrist und Sänger (Lieblingswestern: „Leichen pflastern seinen Weg“. O-Ton: »Ein echter Metal-Western. Saumäßig hart!«). »Earp hat ja bis Ende der Zwanziger gelebt. John Wayne war übrigens einer seiner Sargträger. Außerdem sehe ich ein paar Parallelen zwischen seiner und meiner Biographie.«

Lass hören!

»Ich habe vor einigen Jahren meine Frau verloren - ein Schicksalsschlag, der mich sehr verändert hat. Ich mutierte zwischenzeitlich zu einem richtig dummen Arschloch, und ich konnte nachvollziehen, warum Earp im Endeffekt so hart geworden ist. Wenn etwas extrem wehtut, schaltet der Körper eine Art Schutzmechanismus ein, der dich vor Emotionen bewahren will.«

Böse Zungen behaupten, die Verpflichtung von Joacim Cans (Hammerfall), Tobi Sammet (Edguy), Michael Weikath (Helloween) und Doro für die Sprechrollen sei aus rein marketingstrategischem Kalkül erfolgt.

»Ich lege großen Wert darauf, dass die vier nicht als Gastmusiker bezeichnet werden. Deshalb wird es auf der Platte auch keinen Aufkleber mit einem entsprechenden Hinweis geben.«

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