RH #229Interview

VENI DOMINE

Kurz vor zwölf

Auch wenn sie nicht zur Champions League der Doom-Szene zählen, sind VENI DOMINE immer ein Garant für hochwertige und gefühlsechte Scheiben. So bietet auch „23:59“, der neueste Output des Quintetts, wieder gewohnte Eigenständigkeit und Klasse. Unlängst konnte man die Truppe beim Doom-Shall-Rise-Festival bewundern.

Mit neuem Label sieht es fast so aus, als wollten die Jungs um Mastermind Torbjörn Weinesjö, der uns über die aktuellen Entwicklungen aufklärt, wieder richtig angreifen.

»Genau! Rund um die letzte Scheibe gab es einige Probleme, die nun aus dem Weg geschafft sind. Wir haben mit MCM eine neue Plattenfirma, die uns mehr Optionen eröffnet, und können erstmals seit langer Zeit wieder optimistisch und konstruktiv in die Zukunft blicken. Obwohl „23:59“ alles andere als eine fröhliche Platte geworden ist, sind wir mit unserer Situation derzeit zufrieden«, legt Torbjörn los.

Worüber der Gitarrist allerdings nicht reden möchte, sind der mysteriöse Titel und das undurchsichtige, düstere Cover.

»Unsere Titel, Texte und Cover sollten von jedem Zuhörer und Betrachter individuell interpretiert werden. Letztlich macht das die Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit der Band aus. Zudem sind meine Texte ein großer Teil meiner Persönlichkeit, die ich nicht gänzlich mit anderen Leuten teilen möchte.«

Problematisch war, dass Basser Gabriel Ingemarson während der Produktion des Albums in China weilte, wo er sich auch im Moment noch befindet.

»Ja, ganz einfach war und ist das nicht....

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