RH #229Interview

OSI

Auf den Mund gefallen

Mit ihrem selbstbetitelten Debüt legten OSI vor knapp drei Jahren ein außergewöhnliches Prog-Album vor. Traumhaft eigenwillig und teilweise höchst politisch dokumentierten Jim Matheos (Fates Warning) und Kevin Moore (Chroma Key, ex-Dream-Theater) darauf, dass sie zu den besten Songschreibern und Klangtüftlern der Szene gehören. Systemkritik sucht man auf dem Nachfolger „Free“ jedoch vergeblich. Wir sprachen mit einem wie immer äußerst wortkargen Jim Matheos.

»Die Grundarrangements der Songs stammen auch diesmal von mir«, erzählt der Nachkomme griechischer Einwanderer. »Ich wusste genau, wie OSI klingen sollen. Das Debüt war ja ursprünglich noch als Soloscheibe von mir geplant und vom Songwriting her deshalb auch deutlich progressiver. Bei „Free“ waren wir von Beginn an auf ein ganz bestimmtes Ergebnis fokussiert.«

Neben eher Riff-orientiertem Material begeistern vor allem die Elektrowave-Nummer ´Go´, die Kraftwerk-Reminiszenzen in ´Once´ und die Ambient-artigen Soundcollagen in ´Home Was Good´.

»Die harten Nummern sind schon etwas in den Hintergrund gerückt, und wir haben verstärkt an Sounds herumgetüftelt - das stimmt.«

Stammen die Texte wieder ausschließlich aus Kevins Feder?

»Ja.«

Worum geht´s? Euer Debüt war ja stellenweise recht politisch.

»Texte sind Kevins Themenfeld. Darüber kann ich nicht viel sagen. Nur so viel: Das Album dreht sich textlich hauptsächlich um Beziehungen.«

Wahnsinns-Info! Gab es in den USA eigentlich Reaktionen auf die Texte des Debüts?

»N...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen