RH #229Interview

IN FLAMES

„Clayman“ (2000)

3. Juli 2000. Das neue Jahrtausend ist gerade ein halbes Jahr alt geworden, als IN FLAMES das Metal-Universum mit einem Prachtexemplar beglücken. Vier vollwertige Studioprodukte mit einer konstant hochwertigen Qualität konnte die Truppe bis dato vorweisen, doch mit „Clayman“ gelang es dem Quintett, eine neue Ära einzuleiten.

Mit dem geschickten Einsatz von modernen Elementen - gepaart mit dem klassischen IN FLAMES-Melodic-Death-Metal - wurde eine Richtung eingeschlagen, die bereits auf dem Vorgänger „Colony“ ansatzweise durchschimmerte und hier zur Perfektion gebracht werden konnte. „Clayman“ ist ein mit absoluten Überhits gespicktes Werk, das sich durch unvergessliche Riffs, die markante, überaus vielfältig eingesetzte Stimme von Anders Fridén und dessen hammerstarke Texte auszeichnet. Die Vielschichtigkeit von „Clayman“ zeigte sich ebenfalls in der Konstellation der anschließenden Touren: Reisen mit so unterschiedlichen Combos wie Dream Theater, Testament, Slipknot und Methods Of Mayhem standen auf dem Programm.

Mit sechs Jahren Abstand hat sich die Platte als ein zeitloses Werk bestätigt, das mit seinem Charakter unterschiedlichste Headbanger in seinen Bann ziehen konnte und somit den Durchbruch im Mainstream und damit den Aufstieg von IN FLAMES in den Olymp der großen Metal-Acts besiegelte.

»Die Mainstream-Durchbruchstheorie hört sich gut an«, lacht Gitarrist und Songwriter Jesper Strömblad. »Aus der Perspektive habe ich „Clayman“ noch gar nicht betrachtet. Es war...

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