RH #229Interview

NEAERA

Augen auf!

Das große Bandsterben im Metalcore-Bereich ist trotz oder gerade wegen des unverminderten Veröffentlichungs-Overkills bereits absehbar. Um das Ende des Trends zu überleben, sollte man entweder zu den angesagtesten Protagonisten des Genres gehören oder sich in puncto Originalität und musikalischer Klasse von der Konkurrenz abheben. Beides trifft auf die Münsteraner NEAERA zu.

Bereits mit ihrem Debüt konnte die fünfköpfige Truppe eine amtliche Duftmarke setzen. Und das aktuelle Album „Let The Tempest Come“ markiert eine weitere qualitative Steigerung.

»Nach der ersten Platte haben wir im Proberaum ohne Pause gleich damit begonnen, an neuen Songs zu arbeiten«, berichtet Gitarrist Tobias Buck. »Dabei kam es uns darauf an, die Musik noch härter zu gestalten und dabei die Melodien etwas geschickter einzusetzen, damit die Songs nicht zu melodieüberladen klingen.«

Operation gelungen! Überhaupt scheint „Let The Tempest Come“ noch stärker als das Debüt im puren Death Metal verwurzelt zu sein - sei es nun die melodische oder die klassische Variante. Etwas, das NEAERA durchaus mit einer Band wie The Black Dahlia Murder gemeinsam haben, die auch nicht mehr wirklich viele Hardcore-Elemente verarbeiten. Trotzdem läuft das Ganze unter dem trendigen Etikett „Metalcore“.

»Man ist als Musiker nie ganz frei von Einflüssen. Und bei mir persönlich ist es halt so, dass ich privat vorzugsweise Metal höre. Also mehr Death- und Black Metal als irgendwelchen Metalcore. Und das inspiriert mich dann...

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