RH #229Interview

IHSAHN

Titten und Bier

Präzise und gnadenlos führte IHSAHN das Skalpell, als er „The Adversary“ freilegte. Das Soloalbum des Emperor-Fronters ist weit mehr als nur ein Egotrip. Raffiniert und technisch erhaben schafft es der Norweger, mit einem Paukenschlag auf die internationale Bühne zurückzukehren.

IHSAHN, vor wenigen Wochen haben wir bereits über „The Adversary“ sprechen können, damals noch ein ungelegtes Ei - zumindest für mich. Jetzt hast du deine Karten auf den Tisch gepackt und anscheinend weltweit für Erstaunen und Begeisterung gesorgt.

»Die Reaktionen sind bislang wirklich überwältigend. Natürlich bin ich mir bewusst, dass „The Adversary“ ein herausragendes Werk ist, aber der Zugang wird vielen versperrt bleiben.«

Also bist du etwas verwirrt, weil nicht mehr Kritik eintrifft?

»Genau das ist der Punkt. Das ist einfach nicht die klassische Scheibe, die jeder bedingungslos lieben wird - im Gegenteil.«

Für mich hast du sogar ein neues Genre erschaffen, das ich „Black-Progressive“ nenne. Taugt dein Album als Blaupause für kommende Generationen?

»Es ehrt mich, so etwas zu hören. Aber ich glaube nicht, dass zu viele Personen das nachvollziehen können, was ich tue. So gesehen ist die Schublade, die du aufmachst, auch in den kommenden Jahren nicht davon bedroht, irgendwann überzulaufen.«

Woher nimmst du diese Gewissheit?

»Weil nach der gängigen Definition von Metal und Hardrock gar kein Platz für IHSAHN ist. Metal, das sind für mich Titten und Bier. Das ist Party machen, auf Konzerte gehen,...

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