RH #228Interview

SANCTUARY

„Into The Mirror Black“ (1990)

Nevermore sind zweifelsohne eine der großartigsten und innovativsten Metalbands der Gegenwart. Doch auch schon lange Zeit vor Großtaten wie „Dead Heart In A Dead World“ oder „This Godless Endeavor“ schrieben deren Sänger Warrel Dane und Basser Jim Sheppard ein Stück Metalgeschichte. Mit ihrer alten Band SANCTUARY veröffentlichten sie zwei starke Alben, die heute beide zu den absoluten Klassikern des Power-Metal-Genres gezählt werden.

Zeichnete sich das 1987 veröffentlichte Debüt „Refuge Denied“ vor allem durch ein enorm hohes Energielevel und rohe In-your-face-Power aus, ging der Westküstenfünfer auf dem 1990 erschienenen Zweitwerk „Into The Mirror Black“ deutlich filigraner zur Sache. Neben unsterblichen Power-Hymnen wie ´Future Tense´ oder ´Seasons Of Destruction´ waren es diesmal vor allem verschachteltere und mehr auf eine düstere Atmosphäre setzende Songs wie ´Communion´, ´Eden Lies Obscured´ oder das auch heute immer noch für verschärften Gänsehautalarm sorgende ´Epitaph´, die das Album zu einem Lehrstück in Sachen zeitloser Power Metal machten.

»Als wir damals „Refuge Denied“ aufnahmen, waren wir noch halbe Kinder«, erinnert sich Warrel Dane. »Und auch auf „Into The Mirror Black“ ist immer noch eine sehr junge Band zu hören. Allerdings eine junge Band, die gerade einen Reifeprozess durchmachte und damit begann, ihren Sound zu verändern und zu erweitern.«

Hast du einen persönlichen Lieblingssong auf der Platte?

»Mein Favorit ist auf jeden Fall ´Epitaph´. Ich schrieb...

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