RH #228Interview

KILLING MACHINE

Metal ist tot!

KILLING MACHINE sind ein beeindruckender True-Metal-All-Star-Haufen, der amüsanterweise vom kaum bekannten Exil-Deutschen Peter Scheithauer geleitet wird.

»Ich bin jetzt 15 Jahre in USA. Mein ganzes Family kommt aus Berlin«, radebrecht der Gitarrist lachend drauflos und zeigt, dass sein Deutsch mittlerweile nicht mehr ganz auf der Höhe ist.

Dafür hat Peter mit wechselnden Mitstreitern inzwischen zwei coole Longplayer eingeholzt. Das selbstbetitelte Debüt machte seinem Namen als Hommage an frühe Priest noch alle Ehre; „Metalmorphosis“ hat dagegen einen fetten „Painkiller“-Rums.

»KILLING MACHINE sind ein Tribut an Bands wie Priest und Maiden, die ich als Kind mochte. Dass die neue Scheibe härter geworden ist, liegt auch an den beiden ehemaligen Megadeth-Leuten Dave Ellefson (b.) und Jimmy DeGrasso (dr.), die einen starken amerikanischen Metal-Touch mitbringen. Früher war mein Musikgeschmack viel softer. Als ich anfing, wollte ich Kiss sein. Am liebsten alle vier Musiker gleichzeitig (lacht). Heutzutage stehe ich hingegen total auf Slayer und Pantera und habe mit Dave noch eine Thrash-Truppe namens Temple Of Brutality am Start. Mit dem ganzen aktuellen Zeug wie Lamb Of God oder Avenged Sevenfold kann ich hingegen nix anfangen. Das ist doch Pop-Heavy.«

Neben den beiden Ex-Megadeth-Recken hat Peter mit James Rivera (v.; Vicious Rumors, Helstar etc.) und Juan Garcia von Agent Steel (g.) noch zwei weitere prominente Szene-Namen an Bord. Das riecht etwas nach einem Projekt, dessen...

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