RH #228Interview

VAIN

Girls, Girls, Girls

Das VAIN-Debüt „No Respect“ aus dem Jahre 1989 war eines der letzten Highlights des goldenen Glam-Metal-Jahrzehnts, bevor der Grunge Anfang der neunziger Jahre nahezu dem kompletten Hair-Metal den Garaus machte.

Zwar reichte es für Davy Vain (v.) und seine Bandkollegen noch zu etlichen Titelseiten und einigen erfolgreichen Touren im Vorprogramm von Skid Row oder Mötley Crüe, aber bereits kurz vor der geplanten Veröffentlichung des zweiten Albums „All Those Strangers“ hatte das damalige Label der Band das Zeitliche gesegnet, und den Rest besorgten Kurt Cobain & Co. „No Respect“ wurde zwar mittlerweile auch in Deutschland wiederveröffentlicht, und in Japan konnte man sich noch über zwei weitere Platten der Band sowie über ein Soloalbum von Davy freuen, aber dennoch fristete die Truppe in den letzten 15 Jahren kaum mehr als ein Schattendasein. Ganz im Gegenteil zu den Projekten, an denen Davy Vain in der Zwischenzeit beteiligt war - wie z.B. Christina Aguilera oder Pink.

Davy: »Ich bin schon seit Jahren mit Linda Perry (ex-4-Non-Blondes - ah) befreundet, aus deren Feder ´Get The Party Started´ stammt, mit dem Pink die Hitparaden stürmte. Linda und ich interessieren uns beide für Vintage-Instrumente und Aufnahmegeräte. Bei Pink und Christina Aguilera habe ich im Studio als Engineer gearbeitet, während Linda die Produktion übernahm.«

Bereits in den achtziger Jahren fungierte Davy selbst als Produzent und war u.a. für das Death-Angel-Debüt „The Ultra-Violence“ verantwortlich. Im...

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