RH #228Interview

TWILIGHTNING

Bald ganz groß!

Als die Szene vor einigen Jahren darüber diskutierte, wer einmal in die Fußstapfen der großen Metal-Legenden Metallica, Maiden oder Priest treten kann, fielen vor allem die Namen In Flames und Children Of Bodom. Bald könnten auch die Finnen TWILIGHTNING hinzukommen.

Sie sind so etwas wie eine progressivere, härtere Variante von Sonata Arctica und mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren noch jung genug, um als „Newcomerband“ durchzugehen - obwohl es bereits vier Veröffentlichungen mit dem TWILIGHTNING-Logo gibt: das Debütalbum „Delirium Veil“ (2003), die EP „Into Treason“ (2004), das zweite Album „Plague-House Puppet Show“ (2004) und die sensationelle, brandneue Mini-CD „Bedlam“ (s.a. Review im letzten Heft). Neben den überragenden technischen Fähigkeiten der Jungs (bei Finnen ja selbstverständlich) stechen vor allem der begnadete Leadgesang (hoch und melodisch, aber trotzdem sehr kraftvoll) und die völlig untypischen, genialen Song-Arrangements hervor, die TWILIGHTNING weit über das Gros der europäischen (Melodic-)Metal-Szene hinausheben. Im Gegensatz zu einer Band wie Dream Evil, die im traditionellen Hammerfall-Fahrwasser mitpaddelt, gehen TWILIGHTNING viel anspruchsvoller und (produktionstechnisch) moderner zu Werke, schaffen es aber trotzdem, die ältere Generation der Hardrocker gleichermaßen zu begeistern. So wie Children Of Bodom aufgrund ihrer Musikalität auch Stratovarius-Fans ansprechen, so dürfte es TWILIGHTNING mit Leichtigkeit gelingen, Edguy- wie In-Flames-Fans gleichermaßen zu überzeugen. Folgerichtig sollten sie kürzlich zusammen mit Tobi Sammet und Co. europaweit touren, doch leider fehlte es am nötigen Support der Plattenfirma. ...

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