RH #228Interview

EVERGREY

Der König und sein Hotdog

Statt ihrer schönen verschneiten Heimatstadt Göteborg haben sich die Prog-Power-Metaller EVERGREY ausgerechnet das nasskalte London ausgesucht, um ihr neues Album „Monday Morning Apocalypse“ zu promoten und eine ihrer begehrten, aber noch seltenen Headlinershows zu spielen.

Dieser Umstand wird sich in Zukunft ändern, schließlich soll der ungewohnt straight klingende Kracher dem Schweden-Quintett zum verdienten Durchbruch verhelfen. Vom Dasein als Geheimtipp haben die Jungs nämlich endgültig die Nase voll, wie Gitarrist Henrik Danhage und Keyboarder Rikard Zander im gemütlichen Pub um zwölf Uhr mittags beim ersten Bier klarstellen.

»Wir sind zu allem bereit - jeder in der Band! Bei jedem von uns genießen EVERGREY oberste Priorität«, verkündet Rikard.

»Genau! So gut darauf vorbereitet, dass es endlich richtig bei uns losgeht, waren wir noch nie«, fährt Henrik fort. »Dass wir nach wie vor nicht übermäßig bekannt sind, wissen wir, aber es ist schwer, das zu kontrollieren. Guck dir so angesagte Bands wie Trivium an! Die haben kaum etwas veröffentlicht, trotzdem sind sie groß. Wir haben schon einen Namen in der Szene, aber damit geben wir uns natürlich nicht zufrieden. Gleichzeitig ist es aber von Vorteil, dass wir noch nicht den Durchbruch erlebt haben, weil wir dadurch ambitioniert bleiben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es mit der neuen Scheibe endlich schaffen.«

Die Enttäuschung darüber, dass man den schwedischen Grammy für die beste Musik-DVD an die Nationalhelden...

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