RH #228Interview

DISMEMBER

Wie zerlege ich einen Gott?

Das Urgestein DISMEMBER ist von allen schwedischen Old-School-Todesbleikapellen die konstanteste Größe im Geschäft. Nach einer vierjährigen Pause, bedingt durch diverse Besetzungswechsel, bewegt sich der Stockholmer Death-Metal-Koloss seit 2004 wieder zielstrebig voran und ist mit dem neuesten Album „The God That Never Was“ penetranter denn je auf den Spuren seiner eigenen Wurzeln.

Fred Estby, der uns im Rahmen der Brutal-Session-Tour 2006 im Tourbus vorm Gießener Jokus gegenübersitzt, ist ein verdammter Freak. Seit Jahren produziert der sympathische DISMEMBER-Drummer die Alben seiner Band im Alleingang und sträubt sich energisch gegen moderne Studiotechniken.

»Die Sami-Studios in Stockholm bieten mir die Möglichkeit, ein Album komplett analog aufzunehmen. Das Studio hat diesen Service noch im Programm. Und es ist wirklich ein Service, denn heutzutage findet man kaum noch Studios mit analogem Equipment. Zudem ist es superbillig, dort aufzunehmen. Das Studio wird finanziell vom Staat unterstützt. Der Betreiber des Studios ist eine Organisation, der ich ebenfalls angehöre. Diese Organisation verwaltet den Nachlass diverser schwedischer Komponisten und Musiker, die keine Angehörige mehr haben. Da hat sich im Laufe der Zeit einiges an Kohle angesammelt, weshalb Mitglieder sehr kostengünstig eine Platte aufnehmen können.«

Ihr betont bei jeder Gelegenheit, wie wichtig es für DISMEMBER ist, auf digitale Studiotechniken und Hilfen zu verzichten. Wäre es für dich als Produzent...

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