RH #227Krach von der Basis

TORTURE KILLER

400 Prozent mehr Haar!

Ja, genau: TORTURE KILLER sind diese seltsame Kapelle, die als Six-Feet-Under- und Obituary-Coverband startete, mit ihrem eigenen Material immerhin als gute Six-Feet-Under-Kopie galt und jetzt plötzlich deren Fronter Chris Barnes als neuen Sänger in ihren Reihen begrüßt.

Es sah für die Finnen vor kurzem eher nach Selbstmord als nach Aufstieg in die erste Death-Metal-Liga aus.

»Wir hätten uns fast aufgelöst, weil wir mal wieder ohne Sänger dastanden und einfach frustriert waren«, bestätigt Gitarrist Jari Laine. »Chris Barnes hat uns den Arsch gerettet. Er wurde öfter auf uns angesprochen, weil wir musikalisch von Six Feet Under ja nicht weit weg sind und uns nach einem ihrer Songs benannt haben. Wir suchten über unsere Website einen neuen Frontmann, Chris bekam das mit, checkte unsere Musik und meldete sich. Die Story klingt wie ein Hollywood-Film: Der große Star rettet die Garagenband (lacht). Aber sie stimmt!«

TORTURE KILLER haben mit Chris nicht ein einziges Mal geprobt, und die Basic-Tracks für das neue Album „Swarm!“ waren längst im Kasten, als er seine Hilfe anbot. Dennoch sieht Jari den zotteligen Grunzer als vollwertiges Mitglied.

»Kurz bevor Chris einstieg, litten wir an einer totalen Schreibblockade. Keiner von uns hatte noch Ideen für Gesangs-Arrangements und Texte. Wir brauchten einfach frisches Blut in der Band. Chris hat immerhin für sechs Songs Lyrics und Vocals ausgearbeitet.«

...und den Haar-Faktor bei TORTURE KILLER enorm gesteigert.

»Ja, um ungefähr...

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