RH #227Interview

PLACE OF SKULLS

Musik für Männer

Das dritte Album der Doom-Legende um Ex-Pentagram-Gitarrist Victor Griffin, „The Black Is Never Far“, klingt ebenso stark nach Led Zeppelin oder Cream wie nach Black Sabbath. Ein leichter Stilwandel?

»Wenn man das neue Album unter „Classic Rock“ und nicht mehr unter „Doom“ einordnet, soll mir das recht sein«, kommt es morgens um acht von Victor Griffin, nachdem er gerade seine Motorradwerkstatt geöffnet hat. »Ich habe tatsächlich versucht, mehr von meinen frühen Einflüssen im Songwriting unterzubringen - und das waren die harten Blues-Rocker der Siebziger wie Cream, Steppenwolf, Alice Cooper, Blue Cheer, Hendrix und natürlich Zeppelin. Mir war einfach danach, und ich bin mit dem Ergebnis auch äußerst zufrieden.«

Man braucht vielleicht zwei, drei Anläufe mehr, um zu erkennen, dass „The Black Is Never Far“ seinem erstklassigen Vorgänger „With Vision“ in nichts nachsteht. Die Tatsache, dass man sich zwischenzeitlich von Griffin-Intimus Wino (der quasi als Gaststar einen Teil der Gitarren- und Vocalparts übernahm) trennte, hat jedenfalls keine negativen Folgen.

»Wino und ich leben 500 Meilen voneinander entfernt«, erklärt Victor, »und es wäre organisatorisch gar nicht möglich gewesen, gemeinsam an der Zukunft der Band zu arbeiten. Schon auf „Within Vision“ war es so, dass Winos Songs im Grunde ohne meinen Input und meine Songs ohne ihn entstanden sind. Im Endeffekt war es keine echte Mischung, sondern eine Fortsetzung dessen, was Wino und ich ohnehin schon vorher gemacht...

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