RH #227Interview

PHENOMENA

Glück im Unglück

1983 wurden PHENOMENA von Tom Galley als Projekt mit Musikern der Siebziger-Legende Trapeze gestartet. Die über mehrere Alben angelegte Fantasy-Story wurde von der Plattenfirma in der Folgezeit sogar als hochkarätig besetztes Multimedia-Spektakel konzipiert - u.a. waren Größen wie Glenn Hughes, Cozy Powell, Neil Murray, Ray Gillen, Scott Gorham und Brian May an den Aufnahmen beteiligt.

Selbst ein Filmscript mit Hauptdarsteller Sean Connery lag fertig in der Schublade. Nach einigen Management- und Rechtsstreitigkeiten implodierte das Projekt jedoch zu Beginn der Neunziger. Mit „Psycho Fantasy“ legt Tom Galley nun endlich den vierten Teil seiner Reise in die Welt des Unerklärlichen vor. Glücklich ist der Engländer jedoch aus einem ganz anderen Grund.

»Ich habe mir vor ungefähr einem halben Jahr meine Wirbelsäule angeknackst«, seufzt der Songwriter und Produzent. »Ich wollte meiner Frau beim Schneiden der Bäume helfen. Also stieg ich unsere Leiter rauf, um an die ganz hohen Äste ranzukommen. Dann kippte das Ding aber plötzlich um, und ich knallte aus drei Metern Höhe auf eine Betonfläche. Ein richtig dummer Unfall! Inzwischen geht´s mir aber den Umständen entsprechend gut, denn ich könnte jetzt auch tot oder gelähmt sein. Ich muss aber immer noch mit Krücken laufen.«

Für „Psycho Fantasy“, an dem Galley über drei Jahre gearbeitet hat, konnte der Filmfreak neben Tony Martin (ex-Black-Sabbath) und Keith Murrell (ex-Mama´s-Boys) mit seinem Bruder Mel Galley (ex-Whitesnake) und...

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