RH #227Interview

IMMORTAL

Der Weg in die Unsterblichkeit

Der Name IMMORTAL und die Geschichte des Black Metal sind untrennbar miteinander verbunden. Zu Recht zählt die Band zu den wichtigsten und stilprägendsten Formationen des Genres. Fronter Abbath ist eine Szene-Ikone, Fleisch gewordenes Schwarzmetall. Seit die Auflösung der Gruppe im Sommer 2003 bekannt wurde, klafft ein großes schwarzes Loch inmitten der Finsternis. Gemeinsam mit Abbath, der uns exklusiv Rede und Antwort stand, beschreiten wir nochmals den Weg in die Unsterblichkeit. As the eternity opens!

Scheiß auf Venom, scheiß auf Bathory - die Norweger sind da! So und nicht anders kann man rückblickend die späten Achtziger und frühen Neunziger zusammenfassen, die zukünftige Generationen als Sturm-und-Drang-Phase des Black Metal bezeichnen werden. (Vorsicht, junger Freund! - Red.) Pure, diabolische Bosheit, gepaart mit jugendlichem Fanatismus - eine Mixtur, die zum Flächenbrand taugte. Die verbrämte Jugend des nordischen Königreichs spuckte Gift und Galle, Protagonisten und Apostel der alten Ordnung verfielen in Schockstarre. Alles, was vorher Gültigkeit hatte, wurde über den Haufen gerannt, zerstückelt und platt gewalzt. Mit roher, archaischer Urgewalt zog Black Metal die finsteren Horden in ihren Bann. Bands schossen wie Pilze aus dem Boden. Mayhem! Darkthrone! Emperor! Und natürlich IMMORTAL!

 

Geburtswehen

 

Als sich der junge Olve Eikemo und der junge Harald Nævdal (15 bzw. 16 Jahre alt) auf einer Party Ende 1989 ausgiebiger in die glasigen Augen schauten,...

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