RH #227Interview

HIMSA

Von Babylon nach Dänemark

Zwischen Hendrix und Metal Church klaffte im Rock-Alphabet von Seattle ein riesiges Loch. HIMSA, eine früher als reine Metalcore-Band missverstandene Truppe, machen sich mit Live-Glanztaten im vorigen Jahr und dem aktuellen Album „Hail Horror“ daran, zumindest einen Teil davon aufzufüllen. Gitarrist Sammi Curr testete für dieses Interview das Handynetz von Kansas.

Beim Überfliegen der internationalen Reviews von „Hail Horror“ offenbart sich eine gar babylonische Stilvielfalt. Da ist von Metalcore, Melodic-Death, Slayer, Achtziger-Jahre-Metal und sogar von Glam-Rock die Rede. Was spielt ihr wirklich?

»Was wir spielen, wird einfach Metal genannt«, quäkt Sammi schauderhaft verzerrt aus dem Hörer. »Sorry, wir fahren gerade im Van durch die Berge von Kansas nach Topeka. Ich sagte: nur Metal! Nichts anderes! Dieses Schubladendenken ist uns sehr zuwider. Wir hatten zwar anfänglich einen Hardcore-Background, sind mit der Zeit allerdings zur Metalband geworden. Dieser Übergang ist aber jetzt auch schon längere Zeit abgeschlossen.«

Wieso lag „Hail Horror“ fast ein halbes Jahr auf Eis?

»Das fertige Album wurde eine Zeit lang zurückgehalten, weil wir erst einige rechtliche Probleme aus dem Weg zu räumen hatten. Wir mussten die Copyrights klären. Ein früheres Bangmitglied (super! - Red.) meldete Rechte auf einige Songs an. Das wurde aber alles geklärt. Jetzt konzentrieren wir uns auf ein paar ordentliche Tourneen.«

Interessanter Nebeneffekt der verspäteten Veröffentlichung war, dass...

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