RH #227Interview

BOYSETSFIRE

Köpfe werden rollen!

Der Modern-Hardcore/Emocore/Sonst-was-Core-Dschungel ist inzwischen völlig unübersichtlich. Doch wenn es um die Wurzeln dieses Sounds geht, fällt immer wieder ein Name: BOYSETSFIRE.

 

Die US-Ostküstler sorgen seit Jahren für Qualität, haben zwar den kommerziellen Durchbruch nie geschafft, liefern jedoch mit „The Misery Index: Notes From The Plague Years“ gewohnt gelungenes Futter für die Hart-aber-herzlich-Fraktion. Es braucht allerdings einige Anläufe, um Sprachrohr und Sänger Nathan Gray für weitere Details an den Hörer zu bekommen.

»Scheiße, ich hatte keine Kohle, um meine Telefonrechnung zu bezahlen. Da wurde mir die Leitung gekappt«, schimpft der Sympath.

Ich dachte, ihr wärt inzwischen reich und berühmt...

»Hahaha, guter Witz! Wir sind einfach zu lange nicht mehr richtig getourt. Da ist schnell Ebbe in der Kasse.«

Singst du deshalb auf „The Misery Index...“ emotionaler und inbrünstiger denn je?

»Nein (lacht). Wir haben dieses Mal mit der gesamten Band über die Texte diskutiert und geguckt, wie wir die Inhalte am besten umsetzen können. Uns ist zudem eine riesige Last von den Schultern gefallen, als wir unsere alte Plattenfirma Wind-up los waren. Wir haben jetzt wieder alle Freiheiten.«

Das hier zu Lande an SonyBMG gekoppelte Wind-up-Label soll euch ja mächtig in Musik und Texte reingequatscht haben.

»Oh ja! Sie meinten tatsächlich, dass wir etwas netter mit unserem Präsidenten umgehen sollten. Dann haben sie eine Hitsingle verlangt und gemeckert, dass unsere...

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