RH #227Interview

ATREYU

200.000 Meilen bis zum Erfolg

An ATREYU aus Orange County scheiden sich die Geister. Für die einen sind sie die potenziellen Superstars der Neuzeit, schon jetzt verehrt und angehimmelt. Für die anderen, denen Begriffe wie Metalcore oder Emocore aus dem Hals raushängen, sind sie längst zu einer Zielscheibe verkommen.

Wer über neue Strömungen lästert, der lästert auch über ATREYU. Schubladendenken hin oder her: Unterm Strich überzeugt das Quintett auch auf seinem dritten Album „A Deathgrip On Yesterday“ mit der vollen Breitseite an Energie und Power, gekrönt von endlos geilen Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen.

Logisch, dass wir dem Erfolgsgeheimnis von ATREYU näher auf den Grund gehen müssen. Leider haben wir die Rechnung ohne den Wirt - in diesem Falle: ohne die Managerin - gemacht. »Du hast 15 Minuten Zeit, deine Fragen zu stellen«, wird mir freundlich, aber bestimmend befohlen. Wie, 15 Minuten? Du meinst 50 Minuten, oder? »15 Minuten!« Au Backe! Zu allem Überfluss entpuppt sich Sänger Alex Varkatzas auch noch als kurz angebundener Langeweiler, dessen Aussagen an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten sind. Der Bursche wirkt lustlos, müde, fast schon ein wenig arrogant. Ist ATREYU der Erfolg zu Kopf gestiegen? Oder wurde Varkatzas in letzter Zeit dazu genötigt, viel zu viele Interviews zu geben? Lest selbst…

 

Alex, wie fühlt man sich als Held einer neuen Generation?

»Was meinst du damit?«

Es liegt doch auf der Hand, dass ihr mit eurer Musik vornehmlich jüngere Leute ansprecht,...

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