RH #226Interview

WITCHERY

Grässliches Gerumpel

Fünf Jahre ohne neues Album, keine Livepräsenz und nicht mal ´ne Homepage: Fauler geht´s nimmer. Doch gerade, als man WITCHERY endgültig in den ewigen Jagdgründen wähnte, meldet sich die schwedische All-Star-Kapelle mit dem ungewöhnlich gewöhnlich betitelten neuen Werk „Don´t Fear The Reaper“ zurück.

»Ganz so lahm waren wir gar nicht«, betont Basser Sharlee D´Angelo. »„Don´t Fear The Reaper“ war bereits im Herbst 2004 fertig gestellt. Wir hatten keinen Plattenvertrag, haben die Scheibe auf eigene Kosten aufgenommen und dann den Labels angeboten. Wir bekamen zwar viele Angebote, die meisten waren jedoch absolut lächerlich. Daher hat es mit der Veröffentlichung eine Weile gedauert.«

Zu Beginn eurer Karriere kam es einem noch so vor, als ob ihr die CDs im Monatstakt auf den Markt werfen würdet. Inzwischen scheinen euch WITCHERY aufgrund diverser anderer Verpflichtungen weniger wichtig zu sein.

»Nicht WITCHERY sind unwichtiger geworden, sondern unsere anderen Gruppen sind große Schritte vorangegangen. Wir müssen heutzutage Opeth (wo WITCHERY-Trommler Martin Axe u.a. tätig ist - jj), The Haunted (die Hauptband von Gitarrist Jensen - jj) und meinen Main-Act Arch Enemy berücksichtigen. Das sind nicht gerade faule Bands. Richard (Corpse, g. - jj) und Tony (Toxine, v. - jj) sind außerdem nach wie vor bei Seance. Sie haben zwar für ihren neuen Longplayer schlappe zehn Jahre gebraucht, aber er wird kommen. Im Vergleich zu Seance veröffentlichen WITCHERY ihre Alben also nach wie vor...

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