RH #226Interview

PSYCHOPUNCH

Der Preis des Erfolgs

Die Zeiten, in denen PSYCHOPUNCH als gängiges Synonym für die endlose Reihe der ewigen Zweiten gehandelt wurden, dürften endgültig vorbei sein. Mit ihrem fünften Langeisen „Kamikaze Love Reducer“ schrammten die Schwedenrocker im Soundcheck der letzten Ausgabe nur haarscharf am Medaillen-Treppchen vorbei und sackten satte 9,5 Pfund Himmelstein´sche Freudensprünge ein.

»Wir haben diesmal versucht, unser Album musikalisch ein wenig anders zu gestalten«, erklärt Frontrotzer und Saitenhexer JM. »Trotzdem sollte alles zu unserem Stil passen. Stücke wie zum Beispiel ´The Black River Song´ unterscheiden sich vollkommen von dem, was wir bisher geschrieben haben. Aber wir dachten uns: Hey, probieren wir´s einfach aus!«

Beim Sprung ins kalte Wasser griffen die Rockschwengel auf einen alten Bekannten zurück: Pelle Saether saß auch schon bei der Produktion der ersten beiden Alben hinterm Mischpult.

»Es fühlte sich einfach gut an, erneut mit Pelle zu produzieren, weil er auch gerne wieder mit uns zusammenarbeiten wollte. Wir hofften, uns mit seiner Hilfe von einer neuen Seite zeigen zu können. Er hat uns nicht direkt beeinflusst, aber wenn wir etwas verändern wollten und nicht genau wussten, wie, hat er uns mit Ideen ausgeholfen. Wir kennen ihn schon seit vielen Jahren. Er weiß einfach, wie wir arbeiten, was wir können und was wir nicht können.«

Wenn PSYCHOPUNCH eins draufhaben, dann ist das ein Händchen für originelle Überschriften.

»Eigentlich war „Kamikaze Love Reducer“ die...

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