RH #226Interview

KRISIUN

Metal ist Kampf!

Sie haben es getan! Brasiliens Brutalo-Bollwerk KRISIUN ballert auch 2006 unerbittlich gegen jegliche Untrueness in der Szene, hat jedoch auf „AssassiNation“ tatsächlich den „Frevel“ begangen, sich Groove und Midtempo zu öffnen.

Das dreiköpfige Killerkommando macht nach wie vor keine Gefangenen, geht geschwindigkeitstechnisch jedoch deutlich variabler zu Werke.

»Ich weiß, dass wir früher mal gesagt haben, dass das nie passieren wird«, lacht Gitarrist Moyses Colesne. »Wir waren damals halt verdammt jung und energisch. Die schnellen Parts auf „AssassiNation“ sind derber denn je, aber wir haben einige Male auf die Bremse getreten und Grooves eingebaut. Trotzdem sind wir noch lange keine trendy Band oder falscher Metal! Wir wollen nur verhindern, dass wir anfangen, uns zu langweilen. Durch die langsameren Elemente haben sich in kompositorischer und technischer Hinsicht ganz neue Möglichkeiten aufgetan. Ohne Veränderung wären KRISIUN bald tot!«

Als ihr noch für völlig kompromisslosen High-Speed standet, habt ihr die Szene extrem polarisiert. Auch Rock-Hard-intern raufte sich euer Die-hard-Fan Götz jedes Mal sein verbliebenes Haupthaar, wenn diverse Kollegen partout nicht mit eurem Geschredder klarkamen.

»Es wäre doch schlimm, wenn uns jeder mögen würde. Metal ist Kampf! Wir kommen schließlich aus dem totalen Underground und versuchten, die extremste Musik zu spielen, die man sich vorstellen kann. Alles im Namen des Metal. Wir stehen mit unserem Blut für unsere Musik!«

Mit...

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