RH #226Interview

RAUNCHY

»Wir machen auch Hausbesuche!«

RAUNCHY, die dänischen Hybrid-Thrash-Metaller mit dem derben Humor, haben nach dem 2003er Werk „Confusion Bay“ nix mehr zu lachen. Erst sucht Sänger Lars Vognstrup das Weite, dann werden sie von ihrer Plattenfirma Nuclear Blast unsanft vor die Tür gesetzt. Doch das verbleibende Quintett lässt sich nicht entmutigen und meldet sich umgehend mit neuem Label, neuem Sänger und einer weiteren sehr starken Platte zurück.

RAUNCHY besinnen sich glücklicherweise wieder auf härtere Arrangements. Soundtechnisch distanziert sich die Band auf „Death Pop Romance“ vom aufgeblähten „Confusion Bay“-Image, legt ein ordentliches Pfund in die Gitarren und orientiert sich gleichermaßen am Bay-Area-Thrash-Gedöns und schwedischen Melodic-Death-Giganten. Die Vergleiche mit Soilwork werden somit zwar förmlich heraufbeschworen, fallen aber angesichts gigantischer Hitperlen wie ´Phantoms´ oder ´Remembrance´ kaum ins Gewicht, zumal RAUNCHY in puncto Einflüsse äußerst selektiv vorgehen und sich wirklich nur die Rosinen rauspicken. Die Mischung macht´s. Das findet auch Gitarrist Lars Christensen, der die jüngsten „Schicksalsschläge“ gelassen kommentiert.

»Lars Vognstrup hat zu keiner Zeit wirklich zu RAUNCHY gepasst. Schon bei den Aufnahmen zum „Velvet Noise“-Debüt hat er verlauten lassen, dass die Band eigentlich gar nicht sein Ding ist. Nach „Confusion Bay“ zog er den längst fälligen Schlussstrich und versucht sich jetzt an anderer Musik. Metal war nie seine Leidenschaft.«

Vognstrups Nachfolger...

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