RH #226Interview

BLEEDING THROUGH

Viel Feind, viel Ehr´

„I don´t give a fuck!“, brüllt BLEEDING THROUGH-Sänger Brandan Schieppati auf dem neuen Longplayer „The Truth“ zur Begrüßung und adressiert sein Gefluche vielleicht auch an all jene zarten Gemüter, denen das bluttriefende Cover soeben das Mittagessen zurück durch die Speiseröhre gedrückt hat.

»Große Handelsketten wie „Wal-Mart“ haben mit der Scheibe einige Probleme«, erzählt Drummer Derek Youngsma wenig überraschend, aber mit einigem Stolz in der Stimme. »Für sie musste das Cover in eine neutrale Hülle gepackt werden. Ansonsten halte ich es gegenüber Leuten, die sich über uns aufregen, aber wie unser Sänger: I don´t give a fuck, hahaha!«

Die durch weit über 100 000 verkaufte Exemplare des Vorgängers „This Is Love, This Is Murderous“ entstandene kommerzielle Erwartungshaltung eurer Plattenfirma scheint euch nicht weiter zu stören.

»Wir spüren durchaus einen gewissen Druck. Aber daran gewöhnt man sich. Die neue Platte hört sich dadurch jedenfalls nicht anders an.«

„The Truth“ passt zwar immer noch bestens in die Metalcore-Schublade, hat jedoch mehr Thrash-Elemente im Riffing, und auch dein Drumming ist straighter ausgefallen.

»Stimmt. Ich bin ein großer Fan von Trommlern wie John Bonham, Dave Lombardo, Vinnie Paul, Paul Bostaph und Lars Ulrich.«

Lars Ulrich genießt bei Kollegen normalerweise kein hohes Ansehen.

»Dann sollte ich wohl hinzufügen, dass ich ihn vor zehn Jahren bewundert habe. Heute ist er einer der schlechtesten Drummer der Metalszene.«

Ein Markenzeichen...

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