RH #226Interview

THREE (3)

Zirkus ohne Clowns

Geplatzte Plattenverträge, Line-up-Wechsel und unzählige Touren - der Weg zum Erfolg war für 3 aus Woodstock/New York wahrlich nicht eben. Genauso schwer ist es, die futuristische Melange aus Progrock und Emo der Mitte der neunziger Jahre gegründeten Band in Worte zu fassen. Sänger, Gitarrist und Hobby-Philosoph Joey Eppard mag sich da auch nicht festlegen. 

»Ich bin in erster Linie Künstler, und ich muss die Gewissheit haben, dass ich völlig losgelöst genau das machen kann, wonach mir gerade ist. In dieser Hinsicht bin ich wirklich klaustrophobisch. Manche Sachen, die ich schreibe, sind sogar zu verrückt für 3. So vielschichtig „Wake Pig“ auch ist: Das ist nur ein Bruchteil davon, wie komplex ich eigentlich bin. Man könnte mich manchmal auch als, ähem, seltsam bezeichnen.«

Wer sind denn deine musikalischen Vorbilder?

»Zu meinen stärksten Einflüssen zählen wahrscheinlich Led Zeppelin, John Lennon, die Beatles, Stevie Wonder und dieser großartige Progrock-Kram von Yes oder King Crimson. Außerdem liebe ich Songwriter! Ich bin ein riesiger Fan von Joni Mitchell, hihihi, und Elliott Smith.«

Und wie sieht´s mit Flamenco aus? Auf der Platte geht dein Gitarrenstil streckenweise doch sehr stark in die Richtung.

»Das Witzige ist, dass ich mir solche Sachen eigentlich gar nicht zu Hause anhöre. Weil ich beim Gitarrespielen kein Plektrum benutze, musste ich einen anderen Weg finden, damit man mich in der Band noch raushört. Nach einigem Experimentieren und unzähligen blutigen Fingern...

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