RH #225Krach von der Basis

SACRIFICIUM

Warum lebt Glen Benton noch? - Krach von der Basis

Im Süden der Republik lärmt seit 1993 mit SACRIFICIUM eine Band, an der Death-Metal-Jünger fortan nicht mehr vorbeikommen werden. Vorausgesetzt, sie stehen auf knallharten, wuchtig produzierten und kernig auf den Punkt gespielten Todesstahl, der in puncto Präzision und Durchschlagskraft selbst im Schatten von Bolt Thrower eine prima Figur abgibt. Nachzuhören auf dem aktuellen Longplayer „Escaping The Stupor“.

Fragt sich nur, warum es das Quintett in zwölf Jahren auf lediglich zwei Veröffentlichungen gebracht hat, wobei das Debüt „Cold Black Piece Of Flesh“ erst 2002 das Licht der Welt erblickte.

»Das liegt in erster Linie an den unzähligen Besetzungswechseln, die wir in der Anfangszeit zu bewältigen hatten und die uns stets davon abgehalten haben, den Fokus auf das Songwriting zu lenken«, erklärt Oliver Tesch, seines Zeichens Gitarrist der christlichen Death-Metaller.

„Escaping The Stupor“ erscheint beim griechischen Black-Lotus-Label. Wie kommt man denn als schwäbische Band zu einem griechischen Label?

»Gute Frage, hahaha! Ursprünglich wollten wir „Escaping The Stupor“ wieder auf Whirlwind Records veröffentlichen, aber als wir aus dem Studio kamen, waren wir dermaßen baff von der genialen Produktion, dass wir dachten, die Platte könnte auch was für größere Labels sein. Whirlwind erteilten uns das Okay, mit der Platte hausieren zu gehen, und so verschickten wir das fertige Produkt an diverse renommiertere Plattenfirmen. Black Lotus machten uns ein Angebot, das wir nicht...

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