RH #225Interview

WIDOW

True sexy Horror Metal

3 Inches Of Blood konnten mit ihrer originellen Mischung aus True-Metal-Gesang und Black-Metal-Gekeife letztes Jahr auch hierzulande auftrumpfen, haben nun aber übermächtige, stilistisch „reinere“ Konkurrenz aus North Carolina bekommen.

Das zweite, vor kurzem über Cruz Del Sur Music veröffentlichte WIDOW-Album „On Fire“ bietet eine ähnliche gesangliche Mischung wie der 3-Inches-Of-Blood-Achtungserfolg „Advance And Vanquish“, ist musikalisch aber sehr viel stärker an Mercyful Fate und vor allem King Diamond angelehnt. Melodische, anspruchsvolle Gitarren treffen auf charismatische, weibliche Vocals (Lili), die von energischen Black-Metal-Spitzen (Cristof) unterlegt sind. Eine unwiderstehliche Kombination, die ihre Eigenständigkeit vor allem aus Lilis Stimme zieht. Wie nur wenige Sängerinnen versteht sie es, sowohl traditionell metallisch als auch verführerisch sexy zu klingen. Dabei verlässt sie sich weder auf „engelsgleichen“ Elfengesang noch auf martialisches Gebrüll, sondern geht äußerst natürlich zu Werke.

»Die Welt hat genügend Combos der Sorte Nightwish, erklärt Cristof, der neben dem Keifgesang auch für die äußerst Andy-La-Rocque-beeinflusste Leadgitarre zuständig ist. »Wir wollten keine Märchenprinzessin in unserer Band, sondern ein echtes Metal-Girl mit Straßencharme, das unsere Horrorstories adäquat umsetzen kann.«

Wobei WIDOW nicht das Geringste mit Cannibal Corpse und Konsorten gemeinsam haben, sondern anspruchsvollere Geschichten à la Usurper und vor allem King...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen